Mia Nägeli arbeitet in Kunst, Kultur und Medien, rund um Pop, Transfeminismus, sexualisierte Gewalt und Gender. Sie lebt in Wien und in Basel.
Sie schreibt fürs Ostschweizer Kulturmagazin Saiten die Kolumne «24/7 Traumacore». Weitere journalistische und literarische Texte von ihr sind in Das Lamm, Gossip, VICE, Saiten, St. Galler Tagblatt und weiteren Magazinen, Zeitschriften und Zeitungen erschienen.
Seit 2019 veröffentlichte sie als Musikerin solo, mit CAPSLOCK SUPERSTAR und weiteren Projekten acht Alben und EPs und spielte über 150 Konzerte, unter anderem an den Solothurner Literaturtagen, am Lauter Festival, am Akzent Festival und in dutzenden Clubs in der Schweiz und in Süddeutschland. Mit CAPSLOCK SUPERSTAR gewann sie 2025 den Förderpreis Kultur in der Sparte Pop der Internationalen Bodensee-Konferenz IBK und den «Playlist Hero»-Award des Radio 3fach. Ihr Album «CAPSLOCK SUPERSTAR ZWEI» wurde vom globalen Musikjournalist*innen-Netzwerk Beehype als eines der «Best Albums 2025» selektioniert.
Als Künstlerin erhielt sie verschiedene Stipendien und Residencies und nahm sie Teil an verschiedenen Ausstellungen, vor allem mit Installationen, Performances oder Videoarbeiten. Unter anderem realisierte sie mit ihrem Kunstkollektiv «Dieter Meiers Rinderfarm» eine zweimonatige, sich dauernd wechselnde Ausstellung im Kunstraum in Kreuzlingen (CH) und Performances im Rahmen der Kunstnacht Kreuzlingen/Konstanz (CH/DE), stellte als Part von «promenaden» in der Komturei Tobel (CH) oder an der Gruppenausstellung «24 1/2» im Atelier Augarten in Wien (AT) aus.
Sie durfte Residencies u.a. in Buenos Aires (ARG) und Belgrad (SRB) wahrnehmen, erhielt Stipendien und Fördergelder der Stadt Frauenfeld (CH), der Kulturstiftung des Kantons Thurgau (CH), des Kantons Bern (CH), des Kantons Appenzell-Ausserrhoden (CH) oder der Tower-Ateliers in Neuhausen ob Eck (DE).
Als Filmschaffende veröffentlichte sie gemeinsam mit dem Künstler*innenkollektiv Dieter Meiers Rinderfarm den Science-Fiction-Spielfilm «CAPSLOCK SUPERSTAR samplen den Urknall», den Dokumentarfilm «Dieter Meiers Rinderfarm» und die Webserie «Die Festival-Factory», als Teil von anderen Kollektiven und freischaffend produzierte sie diverse Videos für Schweizer Musiker:innen und Künstler:innen mit.
Über die musikalische, künstlerische, filmerische und literarische Arbeit von Mia Nägeli berichtet haben Südkurier, WOZ, Vice, SRF, bz Basel, Watson, Saiten, thurgaukultur, Das Lamm, St. Galler Tagblatt, Radio Stadtfilter, PROZ, Thurgauer Zeitung, Radio 3fach, Kanal K, Radio X, FRIDA, Lyrics Magazin und weitere.
Neben der künstlerischen Tätigkeit umfasst Mia Nägelis Arbeit Promotions-, Kurations-, Text- und Eventarbeit, vor allem in der Kulturbranche. Mia Nägeli Vorständin des Labels und Konzertveranstalters Lauter, arbeitete u.a. kuratorisch und als Präsidentin für den Kulturverein KAFF und war über acht Jahre hinweg als Kommunikationschefin und Bookerin für das Festival Out in the Green Garden tätig. Des Weiteren arbeitet sie freischaffend für und mit verschiedenen Medien und Musiker*innen aus der Schweiz, unter anderem HATEPOP, Anouchka Gwen, Bahnhofbuffet Chancental, Gamma Kite, S.G.A.T.V. oder Elio Ricca; für Jessica Jurassica, Das Lamm, das St. Galler Tagblatt, 16 Tage gegen Gewalt und viele mehr.
Mia Nägeli hat 2018 einen Bachelor of Arts in Journalismus der ZHAW Winterthur abgeschlossen und arbeitete parallel zum Studium für Schweizer Medienorganisationen wie 20 Minuten oder das St. Galler Tagblatt. Seit Winter 2024 absolviert sie ein Diplomstudium in Fotografie (Mag.art. Bildende Kunst) bei Gabriele Rothemann und ab Frühling 2026 bei Sophie Thun an der Universität für Angewandte Kunst in Wien.
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